Aktualisierung der Niederschlagswassergebühr in Sulzbach (Taunus)

Die Gemeinde Sulzbach (Taunus) hat bereits im Jahr 2004 erstmalig die Ermittlung der relevanten Daten für die Erhebung der Niederschlagswassergebühr durchgeführt. Sei dem 01.01.2005 werden die Abwassergebühren daher nach Schmutz- und Niederschlagswasser getrennt erhoben. Die Niederschlagswassergebühr wird nach der überbauten bzw. versiegelten Grundstücksfläche berechnet, von der aus das Niederschlagswasser auf direktem oder indirektem Wege in die Abwasseranlage gelangt.

Seit der ersten Datenerhebung sind über 12 Jahre vergangen, in dieser Zeit wurden diverse Neubauprojekte realisiert und Flächen neu ver- oder entsiegelt. Aus Gründen der Gebührengerechtigkeit und um den gesetzlichen Regelungen zu entsprechen, ist eine Aktualisierung der Bemessungsgrundlage für alle Grundstücke erforderlich. Die Gemeinde Sulzbach (Taunus) hat das Gemeindegebiet erneut überfliegen lassen, um anhand der daraus gewonnenen Daten eine aktuelle Bestandsaufnahme zu ermöglichen.

Auch wenn die neuen Aufnahmen im Vergleich zu 2004 wesentlich präziser auszuwerten sind, geht auch aus diesen nicht eindeutig hervor, ob die vorhandenen befestigten Grundstücksfläc en direkt oder indirekt an den Kanal angeschlossen sind und um welche Art der Versiegelung es sich handelt. Deshalb bitten wir Sie erneut um Ihre Mithilfe, um die abflusswirksamen Flächen Ihres Grundstückes korrekt ermitteln zu können.

Bitte füllen Sie den beigefügten Flächenermittlungsbogen aus und senden ihn unterschrieben spätestens bis zum 21.11.2016 zurück.

 

Da der bisherige Flächenermittlungsbogen aus dem Jahr 2004 damit seine Gültigkeit verliert, bitten wir Sie, die neuen Angaben sorgfältig zu überprüfen und gegebenenfalls in den dafür vorgesehenen Spalten zu korrigieren oder zu ergänzen. Erhalten wir innerhalb der oben angegebenen Frist keine Änderungsmitteilung, erfolgt die Bemessung Ihrer Gebühren auf Grundlage der vorliegenden, neu ermittelten Daten.

Generell wird zunächst eine Komplettversiegelung der betroffenen Flächen angenommen. Das bedeutet, dass in der Regel standardmäßig von einem „geneigten Dach, Flachdach“ bzw. bei den befestigten Verkehrs- und Hofflächen von „Beton-, Schwarzdecke, wasserundurchlässig“ ausgegangen wird.

Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass Ihre Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht wurden. Die Verwaltung behält sich eine Überprüfung vor Ort vor. Diese kann auch noch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Sollten Sie in Zukunft Veränderungen der Versiegelung auf Ihrem Grundstück vornehmen, so ist dies der Verwaltung zeitnah anzuzeigen bzw. nachzuweisen. Dies betrifft auch die Anschaffung/den Einbau von Zisternen.

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